Jedes Wort von dir macht mich fertiger als jeder Kuss von einer Anderen.

Anonymous said: wann werden deine Leser, das Mädchen sehen, welches du beschreibst ?

Wann werde ich das Mädchen sehen, das ich beschreibe?

Die letzten fuckin’ Sonnenstrahlen.

Die letzten fuckin’ Sonnenstrahlen.

Wir haben alle in der Schule geraucht - und jetzt sieh uns an,

Sie sagen wir haben uns die Zukunft verbaut - und jetzt sieh uns an,

Ihr könnt aus unseren Fehlern hoffentlich lernen,

Wir wollen doch nur ‘nen Job und dann sterben.

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Poetry is the way I fuck you when you’re gone.
Nicola Cayless

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Es schmerzt so sehr Darling
Auch nach all den Jahren noch
Dich zu hören und deinen Glauben dass
Ich nicht weiß wie es klingt wenn du lügst.

Eine Seele klammert sich
An Bierflasche und Smartphone
Während das Leben tanzt und pulsiert
Spöttisch fragt “Du gehst schon?”

Keith Richards’ Biographie nicht gelesen
Sondern gelebt und deswegen
Sind meine Blicke kühl und tot
Die Ringe tief, die Augen rot.

Ich weiß ich bin zu jung
Um mich so alt zu fühlen
Und so verdammt kaputt zu sein
Weil ich die Dinge durchschaue.

Alle guten Geister verlassen
Diesen Ort, meinen Kopf,
Und ich bleib zurück mit dem Körper
Der Liebe verneint, ja sagt zu Hassen.

Dämonen greifen nach mir
Träume von Schläuchen zum Atmen
Und Zähnen die aus klaffenden Lücken
Klackernd zu Boden fallen wie wir.

Salonfähiger Zynismus kaschiert
Meinen Ekel vor der schwarzen Welt
Und dem Ende meiner Geschichte
Das ich nie und nimmer akzeptier’.

Komm, Herzensbrecher
Zehr am Rand des Abgrunds
Stopf achtlos dir den Schlund. Wenn in der Tiefe
Blinde Vögel quälend langsam kreisen.

In unsern Rücken, die dürren Winde
Kräfte lang getroffener Entschlüsse
Die uns hier an diese
Letzte Tafel führten.

Die von mir begehrten Blumen
Weit drüben, auf der andern Seite
Prunken mit unversehrtem Eiskrem-Herzblatt
Zum Hohn für die, die nach mir kommen.

Blind für die Blüten, die mir still zur Seite standen
War all mein Trachten, sie zu pflücken.
Allein am großen Rand hab ich das Schiff
Auf See gelotst, da war der Hafen schon in Sicht.

Toastbrotscheiben und Mahnungsschreiben
Der Kalender an der Wand
Fotografien in Plastikrahmen
Oh, wie hell die Banalität im Verlust funkeln kann.

Es ist der Drang zum Sprung ins Unvermeidliche
Tief hinab in fremde, kalte Wasser
Wo der Blick, nach Atem ringend
Gefriert im Spiegelglanz von bodenlosen Augen.

Und trotzdem legst du deinen gottverdammten Kopf auf meine Schulter //

Doch für deine schwarze Seele spiele ich nicht das weiße Pulver.

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